Immobilien – eine dauerhaft gute Anlage?

Viele Anleger schätzen Immobilien als gute Geldanlage. Gerade im Zeitalter des Nullzinsniveaus wechseln viele Investoren von Anleihen oder Sparprodukten zu Immobilien. Grundsätzlich empfehle ich auch hier, auf eine gesunde Risikostreuung zu achten. Immobilien sollten ca. 30% des Gesamtvermögens, keinesfalls aber mehr als 50% ausmachen.

Ein Investment in Immobilien ist sehr langfristig zu betrachten, da diese – wie der Name schon sagt – eben immobil sind. Stellen Sie sich vor dem Kauf, oder auch als bereits investierter Kapitalanleger, immer wieder die Frage, ob das Objekt auch auf Sicht von 10 – 20 Jahren noch am Markt gefragt sein wird. Aufgrund des demographischen Wandels wird sich der Bedarf an Immobilien verändern, z.B.:

  • Der Anteil der jüngeren Bevölkerung sinkt, dafür wird es immer mehr Senioren geben. Ist das Objekt auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet?
  • Manche Regionen werden regelrecht entvölkert – andere Landstriche gelten als Zuzugsgebiet.

Um zu sehen, wie sich dies in der Regionen Ihrer Immobilie auswirkt, können Sie sich mit dem „Wegweiser Kommune“ der Bertelsmann Stiftung anzeigen lassen, wie sich die Bevölkerung bis ins Jahr 2030 voraussichtlich entwickeln wird (hier am Beispiel meiner Heimatstadt Kempten/Allgäu). Dies gibt nützliche Hinweise, welche Sie auch in den Bewertung Ihrer (geplanten) Immobilien einfließen lassen können.