Unterschied zwischen Rendite und Ausschüttung

Was ist der Unterschied zwischen Rendite und Ausschüttung?

Rendite bedeutet, dass Sie eine bestimmte Wertentwicklung mit einem Investment erzielt haben. Die Rendite kann dabei auch negativ sein, sprich Sie haben Verlust erlitten. Dies bedeutet nicht, dass aus diesem Investment auch eine Auszahlung an den Anleger erfolgt ist. Denken Sie an eine Aktie, die 10% im Kurs steigt. Ihr Depotwert erhöht sich hierdurch, Ihr Kontostand jedoch nicht (das würde erst nach einem Verkauf der Fall sein).

Eine Ausschüttung hingegen bedeutet, dass Sie Geld überwiesen bekommen. Wenn Sie mir EUR 10.000 leihen, und ich jährlich EUR 1.000 an Sie zurückbezahle („ausschütte“), dann haben Sie – sofern ich nicht pleite gehe – nach zehn Jahren Ihr Geld zurück, jedoch nicht einen Cent verdient. Ähnlich ist dies auch bei Geschlossenen Fonds: Der Anbieter wirbt damit, dass regelmäßig hohe Ausschüttungen, z.B. 15 % pro Jahr, erfolgen. Es kann sein, dass darin realisierte Gewinne enthalten sind, dies muss aber nicht sein. Genau dies verwechseln Laien jedoch gerne bei einer echten Rendite von 15 %.

Sie sehen, der Unterschied zwischen Rendite und Ausschüttung ist groß. Beachten Sie dies bei Ihrer Geldanlage.

Sie möchten keine Beiträge mehr verpassen? Dann abonnieren Sie doch meinen Ruhestandsbrief. Er erscheint regelmäßig mit den neuesten Artikeln, ist kostenfrei und jederzeit abbestellbar.

April 27, 2019

Schlagwörter: ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.