Geldanlage für Kinder

In diesem Blogartikel finden Sie alles, was für die Geldanlage von Kindern wichtig ist, z.B.

  • Renditevergleich zwischen den unterschiedlichen Produkten
  • Link zur Aufzeichnung meines Online-Vortrags am 22.06.2021 Geldanlage für Kinder
  • Vergleich der Produkte zur Geldanlage für Kinder (Whitepaper zum Download)
  • Passende Banken und Versicherungen
  • Was ist besser: Geld auf den Namen des Kindes oder den eigenen anlegen?
  • Tipps zur Geldanlage

Weiterlesen

Vermögensschutz

Immer mehr Risiken und Gefahren machen es erforderlich, sich aktiv um den Vermögensschutz zu kümmern

Ihr Vermögen unterliegt immer größeren Gefahren: die Inflationsrate zieht auf 3% an, links-rot-grüne Politiker bringen sich – passend zur Bundestagswahl in vier Monaten – bereits mit Forderungen nach deutlichen Steuererhöhungen in Stellung. Sogar der IWF forderte eine einmalige Sondersteuer in Deutschland in Höhe von 10%. Und dies bereits 2014, zur Beseitigung der Schäden aus der Finanzkrise 2008. An die Corona-Krise war zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht zu denken. Hierdurch sind aber wesentlich höhere Schulden der Staaten entstanden. Neben der Ausgabe neuer Staatsanleihen werden einige Länder dabei durch höhere Steuern und einmalige Zwangsabgaben ihre Bürger belasten. Die rechtliche Voraussetzung dafür ist bereits in Artikel 14 des Grundgesetzes geschaffen.

Ich stelle Ihnen heute vor, welche anderen Risiken drohen und was Sie für Ihren Vermögensschutz tun können. Weiterlesen

Vermögensaufbau mit Immobilien

Vermögensaufbau mit Immobilien

Es gibt verschiedene interessante Möglichkeiten, mit Immobilien Vermögensaufbau zu betreiben

In Deutschland ist nach wie vor zu wenig Wohnraum vorhanden. Gleichzeitig wollen sich viele Menschen, auch aufgrund der niedrigen Zinsen, den Traum vom Eigenheim verwirklichen. Kapitalanleger möchten mit Vermietung Rendite erzielen und durch die ungebrochene Nachfrage von steigenden Immobilienpreisen profitieren. Ich zeige Ihnen heute, wie Sie mit Immobilien Vermögensaufbau betreiben können.

Immobilien direkt kaufen

Bei guten Angeboten spricht nichts dagegen, Häuser oder Wohnungen direkt zu erwerben. Problematisch ist, dass der Markt sehr überschaubar ist, gute Objekte werden oft „unter der Hand“ verkauft. Das Angebot in den Internetbörsen sind manchmal eher Ladenhüter, wo der Preis deutlich zu hoch bzw. die Mietrendite zu niedrig ist.

Gute Finanzierung ist wichtig

Aufgrund der hohen Preise werden viele eine Immobilie nur mit einer Finanzierung erwerben können. Bei guter Bonität bzw. entsprechend hohem Eigenkapital sind Darlehen unter 1,0% möglich. Wichtig ist, die Finanzierung bereits im Vorfeld abzustimmen, um seine finanziellen Möglichkeiten zu kennen. Wie Sie einfach Ihre Top-Finanzierung erhalten, können Sie auch in meinem neuen Buch „Baufinanzierung leicht gemacht“ lesen. Wenn die Mietrendite höher als Zins, Abschreibung und Steuer ist, spricht nichts gegen den Kauf.


Sie möchten sich zum Vermögensaufbau mit Immobilien beraten lassen? Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.


Kapitalanlagen nicht ohne Risiko

Vermietete Immobilien machen Aufwand: Abstimmung mit Mietern und der Hausverwaltung, Vermietung und Nebenkostenabrechnung nehmen Zeit in Anspruch. Renovierungen mindern die Rendite, ganz zu schweigen davon, wenn der Mieter nicht zahlen kann. Auch die Politik mischt mit. Der gescheiterte Versuch des Mietendeckels in Berlin zeigt auf, welche Vorstellungen in den Köpfen mancher roten und grünen Politiker herumspuken. Wenn ich die aktuellen Umfragewerte sehe, schwant mir mit Blick auf die Bundestagswahl nichts Gutes für Immobilienbesitzer.


Verpassen Sie keine Informationen zum Vermögensaufbau mit Immobilien: abonnieren Sie meinen kostenfreien Newsletter – immer aktuell und jederzeit abbestellbar.


Indirekte Investments bequemer

Leichter haben es Kapitalanleger, wenn sie sich z.B. über einen Fonds indirekt an Immobilien beteiligen. Der Arbeitsaufwand ist überschaubar, wenn Sie sich geeignete Produkte selbst heraussuchen oder sich beraten lassen. In „normalen“ Jahren sollte eine Rendite zwischen 2% und 3% bei geringen Wertschwankungen möglich sein. Für konservative Anlagen sind diese Produkte bei meinen Favoriten, sofern sie in den wohnwirtschaftlichen Bereich investieren. Bei Gewerbeanlagen bin ich aufgrund der Pandemiefolgen etwas vorsichtig.

Vermögensaufbau mit Immobilien geht auch mit neuen, innovativen Möglichkeiten

Crowdfunding ist eine neue Variante für den Vermögensaufbau mit Immobilien

Innovative Geschäftsmodelle

Noch relativ neu am Markt sind „Crowd-Funding-“ oder „Blockchain“-Modelle, bei denen sich viele Anleger mit bereits sehr kleinen Beträgen zusammentun, um gemeinsam in Immobilien zu investieren. Anbieter locken mit Rendite von z.T. über 5%. Doch Vorsicht, der Teufel steckt hier im Detail. Dies sind zumeist Darlehen an den Immobilienbetreiber, die im Insolvenzfall erst nachrangig zurückbezahlt werden. Auch hier gilt der alte Grundsatz: hohe Rendite gleich hohes Risiko!

Kostenfreier Online-Vortrag “Vermögensaufbau mit Immobilien” von Florian Herfurth

Kommen Sie gerne auf mich zu, wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, in Immobilien zu investieren. Ich berate Sie und zeige Ihnen die Möglichkeiten im Detail auf. Oder Sie sehen sich meinen kostenfreien Online-Vortrag am 29.04. an – dort stelle ich Ihnen die besten Möglichkeiten zum Vermögensaufbau mit Immobilien vor.

Frühjahrsputz für Ihre Finanzen

Frühjahrsputz Finanzen

Frühjahrsputz für Ihre Finanzen: Ordnung und Struktur schaffen

Hausfrauen und -männer nutzen den Frühjahrsanfang gerne für eine gründliche Reinigung von Haus und Wohnung. Dabei werden auch Dinge entsorgt, die nicht mehr benötigt werden. Unnötigen Ballast zu entfernen tut gut. Was das Zuhause wieder in neuem Glanz erstrahlen lässt, ist auch bei Bank- und Versicherungsprodukten sinnvoll: auch Ihre Finanzen freuen sich über den Frühjahrsputz. Oft häuft sich über Jahre hinweg ein Sammelsurium an verschiedenen Konten und Kreditkarten oder Geldanlageprodukten und an. Einiges davon wird womöglich gar nicht mehr benötigt und kostet nur Gebühren ohne Mehrwert zu bringen. Ich zeige Ihnen heute, wie Sie schnell und einfach bei Ihren Finanzen aufräumen und dabei auch Geld sparen können.

Veränderungen der persönlichen Situation?

Zu Beginn ist wichtig, ob sich ihre persönliche Situation verändert hat. Hierzu zählen z.B. Geburten, Änderungen in der Partnerschaft oder auch bei der Wohn- und Einkommenssituation. Ihre Finanzen sollten zu Ihrem individuellen Bedarf passen. Singles benötigen andere Versicherungen als Familien, wenn sich Ihr Einkommen erhöht hat können Sie auch Ihre Sparrate nach oben anpassen. All diese Punkte gehören zu einer strukturierten Finanzplanung.

Versicherungscheck

Selbst wenn sich Ihre Lebenssituation nicht verändert hat, sollten Sie Ihre Versicherungen regelmäßig überprüfen lassen, am besten von einem unabhängigen Experten. Er kann Ihnen aufzeigen, welche Produkte mittlerweile unnötig sind, aber auch, wo Risiken nicht ausreichend abgesichert sind. Ebenso zeigt Ihnen dieser Check auf, wo Sie günstigere Angebote oder mit besserem Leistungsumfang bekommen. Ich führe keine Versicherungsberatung durch, kann Ihnen aber gerne kompetente Experten empfehlen.

Geldanlagecheck

Das gleiche gilt auch für Ihre Geldanlagen. Ich finde in den Depots von Interessenten immer wieder Wertpapiere, an denen nur die Bank verdient, der Anleger aber kaum Chance auf Mehrwert hat. Dafür ist mein kostenfreier Depotcheck bestens geeignet. Außerdem sollte auch überprüft werden, ob der Risikograd noch Ihrem Anlegerprofil entspricht.

Im Laufe der Jahre sammeln sich auch verschiedene Sparbücher, Tages- und Festgeldkonten sowie andere verschiedene Depots an. Legen Sie diese nach Möglichkeit zusammen. Sie behalten so leichter den Überblick und sparen Gebühren.

Darlehen überprüfen

Konsumschulden sind nie gut – zahlen Sie sie so schnell wie möglich zurück. Vielleicht können Sie mittlerweile Sondertilgungen durchführen oder die Darlehensrate erhöhen, um es schnell zurückzahlen zu können.

Die Zinsen sind in den letzten Jahren sehr stark gesunken – vielleicht können Sie eine Baufinanzierung günstiger umschulden. Dazu können Sie meinen Zinscheck nutzen und aus einem Pool von über 400 Banken einfach und leicht prüfen, was das günstigste Angebot für Sie ist.

Unterlagen entsorgen

So mancher Bank- und Versicherungskunde archiviert über Jahrzehnte hinweg akribisch Kontoauszüge und andere Unterlagen. Vieles davon braucht unnötig Platz und ist längst überholt. Werfen Sie alte Dokumente weg, die nicht mehr benötigt werden. Empfehlenswert ist, Kontoauszüge drei Jahre aufzuheben, wer mag, kann auch noch ein paar Jahre weiter gehen. Über zehn Jahre macht jedoch keinen Sinn, im Zweifelsfall können Sie auch bei der Bank nachfragen.

Wichtig ist, dass Sie Geburts- und Heiratsurkunde, einen möglichen Scheidungsbeschluss oder auch Sozialversicherungsunterlagen (gilt auch für andere Rentenprodukte) dauerhaft aufbewahren. Das Testament, Sterbeurkunde oder auch ein Erbschein langfristig archiviert werden müssen, ist selbstverständlich.

Tipp: Nutzen Sie die Digitalisierung und speichern Sie Ihre Dokumente online. Ich habe vor einigen Jahren damit begonnen, meine alten Ordner auszumisten bzw. einzuscannen. Das hat ungemein Platz in meinen Schränken geschaffen. Bei Bedarf kann ich Unterlagen auch bequem ausdrucken.

Vergleich macht reich

Was für Banken und Versicherungen gilt, hört natürlich auch bei Handy-, Strom- oder Gasverträgen nicht auf. Vergleichen Sie auch hier auf den Portalen im Internet und prüfen Sie, ob es günstigere Alternativen zu Ihren bestehenden Verträgen gibt.

Notfallordner einrichten

Jedem kann einmal etwas passieren, so ein Unfall oder eine plötzliche schwere Krankheit. Eine solche Situation ist für Angehörige ohnehin extrem belastend. Wenn dann noch mühsam nach einer Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht gesucht werden muss versucht dies zusätzlichen Stress. Legen Sie deshalb alle wichtigen Unterlagen, die in einem Notfall benötigt werden, strukturiert in einem Ordner ab. Ich habe in meiner langjährigen Praxis einen Notfallordner entwickelt, der Sie hierbei unterstützen kann.

Freistellungsaufträge

Kapitalerträge sind steuerpflichtig. Der Staat möchte seinen Anteil davon haben und zwingt Banken dazu, die 25% Abgeltungsteuer abzuziehen. Alleinstehende haben jedoch einen jährlichen Freibetrag von EUR 801, bei Verheirateten sind dies EUR 1.602. Sie können dazu einen Freistellungsauftrag bis zu diesen Maximalbeträgen bei Ihrer Bank hinterlegen.

Oft wird der Freistellungsauftrag jedoch gar nicht und nicht in kompletter Höhe genutzt. Oder er ist bei Banken hinterlegt, wobei gar keine Zinsen anfallen. Bei anderen Konten und Depots wird aber – unnötigerweise – die Abgeltungsteuer abgezogen. Überprüfen Sie deshalb Ihre Freistellungsaufträge regelmäßig auf Aktualität.

Fremdwährungen

Haben Sie von Ihrem letzten Urlaub noch Devisen übrig? US Dollar, Thailändische Bath, Türkische Lira und Co. tauschen Sie am besten bei Ihrer Hausbank in Euro um. Außer Sie möchten zeitnah wieder dorthin verreisen.

Fazit

Aufräumen mag nicht jedermanns Lieblingsbeschäftigung sein. Der Erfolg ist jedoch schnell zu sehen. Sie haben einen besseren Überblick zu Ihren Finanzen, sparen womöglich Geld und sind besser strukturiert. In diesem Sinne: viel Spaß beim Frühjahrsputz von Ihren Finanzen. Falls Sie ihn nicht alleine machen wollen: ich unterstütze Sie gerne dabei, Ihre Finanzen optimal auszurichten.

Kehrt die Inflation zurück?

Anstieg Inflation

Die Inflation ist in Deutschland im Januar deutlich angestiegen

Seit der Einführung des Euros hat die Inflationsrate im Januar ihren stärksten Anstieg hingelegt. Besteht nun die Gefahr, dass die Preise – und auch die Zinsen – weiter steigen? Dieses Thema mit möglichen Auswirkungen für Ihr Vermögen werde ich heute näher vorstellen.

EZB lässt Notenpressen weiter laufen

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben die EZB und andere große internationale Zentralbanken die Notenpressen auf Höchsttouren laufen lassen und damit die Kapitalmärkte massiv mit Geld geflutet. Die Bilanz der EZB ist hierdurch um 50%, die der US-amerikanischen FED um über 75% gewachsen. Diese extreme Ausweitung der Geldmenge ruft Befürchtungen auf den Plan, dass die Inflationsrate in die Höhe schnellt.

Im Januar haben sich diese Bedenken bewahrheitet: die Inflationsrate stieg von -0,3% im Dezember 2020 auf +1,0% im Januar 2021 an. Dieser Wert wird dabei immer mit jenem vor 12 Monaten – und damit vor der Pandemie – verglichen. Hierauf zahlte z.B. der Wegfall der Mehrwertsteuersenkung und die Einführung der CO2-Abgabe ein. Bleibt der Ölpreis auf dem aktuellen Niveau, wäre dies im April (wieder verglichen mit dem Vorjahresmonat) eine Preissteigerung um 125%. Durch diese und auch andere Faktoren ist eine Inflationsrate von 3% in Deutschland in 2021 durchaus realistisch.

Ich denke nicht, dass die EZB auf diese einmaligen Effekte in besonderer Weise reagieren wird. Schließlich steckt Deutschland und die gesamte Eurozone in der schwersten Rezession der Nachkriegszeit. Durch eine Zinserhöhung (was das übliche Hausmittel auf eine steigende Inflation ist) würde die sich erholende Wirtschaft sofort wieder abgewürgt werden. Obendrein kämpfen Italien und andere Euro-Länder mit einer immensen Staatsverschuldung. Steigende Zinsen würden deren Haushalte so stark belasten, dass eine (oder mehrere) Staatspleiten nicht mehr anwendbar wären. Diese hätte weitaus verheerendere Folgen für uns alle als die griechische Staatsschuldenkrise vor 10 Jahren.


Haben Sie Fragen zu den Auswirkungen der Inflation auf Ihr Vermögen? Ich berate Sie gerne!


Demographischer Wandel könnte langfristig für höhere Inflation sorgen

Langfristig ist die Rückkehr von dauerhaft höheren Inflationsraten aber durchaus vorstellbar. Experten halten es für möglich, dass der demographische Wandel dazu beiträgt. Bekanntlich steigt die Lebenserwartung immer weiter an, gleichzeitig führen weniger Geburten zu einer sinkenden Bevölkerungszahl. Dies führt dazu, dass immer mehr Menschen länger im Ruhestand leben und gleichzeitig weniger Jüngere als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Aus volkswirtschaftlicher Sicht bedeutet dies sinkende Produktion bei fast gleichbleibender Nachfrage, woraus eine höhere Inflationsrate entstehen kann.

Auswirkungen für die Kapitalmärkte

Die Zinsen sind in den letzten Wochen – parallel zur Inflationsrate – angestiegen. So warf die, oft als Referenzzinssatz genannte, 10jährige deutsche Bundesanleihe im Dezember noch eine “Rendite” von -0,64% ab, aktuell steht dieser Wert bei -0,28%. Weitere Steigerungen der Renditen an den Anleihemärkten sind in diesem unruhigen Umfeld durchaus möglich. Ich halte es aber kurzfristig für unrealistisch, dass dies von den Notenbanken durch Anhebung der Leitzinssätze noch weiter befeuert wird. Dies könnte ich mir nur vorstellen, sollte die Inflation zumindest mittelfristig auf dem aktuellen Niveau verbleiben.

Immobilienfinanzierer müssen folglich aktuell etwas mehr für neue Kredite bezahlen. Trotzdem sind die Zinssätze für Baufinanzierungen nach wie vor historisch niedrig. Wer sich über eine ansteigende Inflation sorgt, sollte anstehende Darlehensverlängerungen nicht auf die lange Bank schieben sondern das Thema zeitnah angehen. Dies macht bei auslaufenden Zinsbindungen von bis in 36 Monaten Sinn.

Die Aktienmärkte reagierten auf den Anstieg der Preisrate Ende Januar verschnupft und verloren z.T. 5%, erholten sich mittlerweile wieder rund um das Allzeithoch. Schließlich zählen Aktien – ähnlich wie Immobilien und Edelmetalle – als Sachwerte zu den besten Investments als Inflationsschutz. Es kann bedingt durch diese hohen Kurse zwar immer wieder zu Rücksetzern kommen, langfristig gibt es aktuell jedoch wenig Alternativen zu den Dividendentiteln.

Grüne Geldanlage: Die Revolution hat begonnen

Das Pariser Klimaabkommen setzt neue Standards

Grüne Geldanlage

Immer mehr Menschen wollen in eine grüne Geldanlage investieren

Am 12.12.2015 wurde das Pariser Abkommen beschlossen. Nach intensiven Verhandlungen haben sich seinerzeit 195 Staaten und die Europäische Union dazu verpflichtet, die Weltwirtschaft auf klimafreundliche Weise zu verändern. Dabei wurde unter anderem vereinbart, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2°C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen. Zusätzlich hat sich die EU mit dem “European Green Deal” zum Ziel gesetzt, Europa – als ersten Kontinent – bis 2050 klimaneutral zu gestalten. Der neue US-Präsident Biden will dem Pariser Abkommen wieder beitreten und zwei Billionen US-Dollar für seine Klimapolitik ausgeben.

Diese Anstrengungen wirken sich natürlich äußerst stark auf die weltweite Wirtschaft aus. Die ambitionierten Ziele sind nur durch Investitionen in grüne Technologien erreichbar. Das wiederum wirkt sich ebenfalls auf die finanzielle Investitionen aus, denn Aktiengesellschaften mit einem klaren Commitment zur Klimaneutralität werden von immer mehr Anlegern bevorzugt, die Wert auf eine grüne Geldanlage legen. In Deutschland fließt mittlerweile jeder zweite neu investierte Euro in Finanzprodukte, die ökologische oder soziale Standards überwachen.

Ambitionierte Klimaziele sind nur durch Investitionen in grüne Technologien erreichbar

Wer sein Vermögen nachhaltig investieren möchte, kommt an folgenden Branchen nicht mehr vorbei:

  • Erneuerbare Energien
  • Nachhaltige Mobilität
  • Recycling & Kreislaufwirtschaft
  • Digitalisierung

Diese vier Bereiche untergliedern sich weiter, so gehören zu den “Erneuerbaren Energien” z.B. Unternehmen aus den Bereichen Wasserkraft, Solar-, Wind- und Bioenergie sowie Erdwärme. Auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität sind die Themenbereiche CO2-neutrale Kraftstoffe und Strom, Verkehrsvermeidung, Erhöhung der Energieeffizienz und umweltfreundliche Verkehrsträger von Bedeutung. Zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs muss ein Weg hin zur Kreislaufwirtschaft beschritten werden, wo viele international tätige Unternehmen mitwirken. Gleichzeitig tragen in der Digitalisierung aktive Firmen dazu bei, den Klimaschutz stärker voranzutreiben.

Grüne Geldanlage mit Einzeltiteln schwer umsetzbar

Sie merken schon, der Wunsch sein Geld nachhaltig zu investieren, ist gar nicht so leicht umzusetzen. Wer Aktien und Anleihen von in diesen Segmenten tätigen Unternehmen kaufen möchte braucht viel Zeit und Fachwissen: allgemein im Bereich der Geldanlage und insbesondere in der Nachhaltigkeit. Aus diesem Grund empfehle ich, die Investments über Fonds oder Zertifikate zu bündeln. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Ähnlich wie bei den vielen verschiedenen Biolabels im Supermarkt ist es auch in der nachhaltigen Geldanlage für den Verbraucher schwer zu beurteilen, ob in einem Finanzprodukt tatsächlich ESG-konforme Wertpapiere enthalten sind oder ob sich der Anbieter mit einem “grünen Label” nur dem Trend anschließen möchte.

Die Hypovereinsbank zeigt sich hier sehr innovativ und hat einen grünen Aktienindex entwickelt, den “Global Green Technologies Index”. Dieser Index bildet die Kursentwicklung von bis zu 25 Unternehmen ab, welche die Entwicklung führender grüner Technologien vorantreibt. Die Indexzusammensetzung wird halbjährlich angepasst und gleichgewichtet. Nettoausschüttungen der im Index enthaltenen Aktien werden reinvestiert. Der Index kann auch in Form eines Zertifikats erworben werden. Dieses Produkt ist aber nur für Menschen mit Interesse an einer grünen Geldanlage geeignet, die auch bereit sind, hohe Wertschwankungen auszuhalten.

Vermögensverwaltungen mit nachhaltigen Finanzprodukten

Eine hohe Expertise im Bereich einer grünen Geldanlage ist der Vermögensverwalter “easyfolio”. Er hat drei verschiedene Strategien für unterschiedliche Anlegertypen entwickelt:

  • Defensiv: Ziel ist ein langfristiges Kapitalwachstum zu geringen Schwankungen
  • Ausgewogen: Ziel ist ein langfristiges Kapitalwachstum zu moderten Schwankungen
  • Wachstum: Ziel ist ein langfristiges hohes Kapitalwachstum zu erhöhten Schwankungen

Anleger profitieren bei diesen Strategien von:

  • Weltweite Allokation – easyfolio green ist breiter diversifiziert als der MSCI World und immer 100% investiert
  • ESG und SRI: Ausschließlich nach strengen ESG Kriterien ausgewählte ETF´s
  • Niedrige Kosten – ETFs sind kostengünstiger als herkömmliche Investmentfonds
  • Transparenz – Frei zugängliche Portfoliostruktur bietet hohes Maß an Transparenz im Hinblick auf Fondszusammensetzung, Wertentwicklung und Kosten.
  • Unabhängig – die easyfolio green Strategien sind neutral in der ETF-Auswahl und nicht an einen einzigen Anbieter gebunden
  • Erfahrung – Die NFS Hamburger Vermögen GmbH stellt in Zusammenarbeit mit easyfolio ihre langjährige Expertise im Bereich der Kapitalanlage zur Verfügung.
  • Modellbasiertes Portfoliomanagement – die Zusammensetzung der Portfolios erfolgt anhand des Welt-BIP und der globalen Marktkapitalisierung

Checkliste für die grüne Geldanlage

Bevor Sie sich für eine grüne Geldanlage entscheiden, sollten Sie sich über diese Punkte Gedanken machen:

 

Wer prüft, ob die Anlagegrundsätze eingehalten wurden: Ein Ethik-Siegel ist schnell auf einem Anlageprodukt platziert. Aber wird auch eingehalten, was auf der Verpackung steht? Am besten macht diese eine neutrale Stelle.

Welche Kriterien sind Ihnen wichtig? Nicht jedes nachhaltige Produkt erfüllt gleichzeitig alle ethischen, sozialen und ökologischen Ansprüche. Halten Sie fest, was Ihnen besonders wichtig ist und gleichen Sie dies ab.

Welche Produkte werden Ihnen angeboten: Verkauft der Berater nur die Produkte des eigenen Arbeitgebers oder eines Vertriebspartners? Empfehlenswert ist eine neutrale Produktpalette von vielen verschiedenen Produktherstellern.

Wer ist der Produkthersteller? Hat dieser entsprechende Erfahrung im Management von nachhaltigen Anlagen oder bietet er erst seit Kurzem nachhaltige Produkte an, weil dies gerade in Mode ist?

Wie ist Ihre Renditeerwartung und Risikobereitschaft: Breit gestreute Aktieninvestments bieten langfristig die besten Ertragschancen. Damit sind allerdings auch – zumindest kurzfristig – hohe Risiken verbunden. Ein Aktienfonds kann durchaus 50% verlieren, Einzelaktien auch bis zu 100%. Investments in Anleihen sind konservativer, werfen aber auch weniger Ertrag ab.

 

Vorsicht gilt hingegen bei Beteiligungen über „Geschlossene Fonds“ oder Genussrechte. Investitionen in Windkraftparks klingen oft interessant und werben mit hoher Rendite. Nicht wenige Anleger haben sich hieran jedoch schon die Finger verbrannt oder sogar Totalverlust erlitten.

Mein Fazit

Nachhaltige Geldanlagen stehen immer mehr im Fokus. Auch mit kleinen Beträgen ab EUR 50,00 pro Monat können Sie investieren, für größere Summen bieten sich Vermögensverwaltungen oder Zertifikate an. Einzeltitel – z.B. Aktien oder Anleihen – erfordern hohes Fachwissen und viel Zeit. Über Chancen und Risiken berate ich Sie gerne.

Silber – soll ich jetzt kaufen?

Silber kaufen

Viele Anleger überlegen sich gerade Silber zu kaufen

Starke Nachfrage nach Silber

Der Silberkurs zog Ende Januar deutlich an. In der Spitze notierte das Edelmetall bei rund 29 US-Dollar (+20%), sank aber in den letzten Tagen auf unter 27 US-Dollar zurück. Zuerst kam Spekulationen auf, dass dieser rasante Preisanstieg auf eine konzentrierte Aktion einer Anlegergruppe zurückzuführen ist, was sich jedoch nicht als richtig herausstellte.

Es gibt unterschiedliche Meinungen, wie sich der Silberpreis weiter entwickeln kann. Da das Metall stark in der Industrie verarbeitet wird (z.B. in Autos, Solaranlagen oder Medizinbesteck), könnte die wirtschaftliche Erholung nach der Coronakrise für eine erhöhte Nachfrage und damit für steigende Kurse sprechen. Experten betrachten bei der Analyse von Silber auch die sogenannte “Gold-Silber-Ratio”. An dieser Kennzahl kann abgelesen werden, wie sich Silber in der Relation zu Gold entwickelt hat. Der Wert liegt aktuell bei knapp 69, was noch als faire Bewertung gilt.

Silber in der Krise kaufen

Silber jetzt kaufen

In der Coronakrise ist die Nachfrage nach Silber stark angestiegen

Im März 2020 – zu Beginn der Coronakrise – lag die Gold-Silber-Ratio bei über 120, was eine deutliche Untergewichtung von Silber gegenüber Gold darstellte. Dieses Ungleichgewicht ist mittlerweile ausgeglichen worden. In Deutschland wurde zuletzt auch über ein verstärktes Interesse von jungen Menschen festgestellt, die überlegen Silber zu kaufen. Dies allein wird wohl nicht zu einem steigenden Silberkurs führen, zeigt aber das Interesse an dem kleinen Bruder des Goldes.

Für einen Rückgang von Silber könnten Gewinnmitnahmen auf dem momentan hohen Niveau sorgen. Schließlich stieg das Edelmetall seit dem Coronacrash um 125% an. Für diese Theorie bleibt aber die Frage offen, wie Anleger den Verkaufserlös reinvestieren. Aktien und Immobilien befinden sich auf Höchstkursen, Zinsen werden keine mehr bezahlt und Cashbestände unterliegen bei einem Eurocrash deutlichem Verlustrisiko. Gerade letzterer Punkt spricht dafür, zur (geopolitischen) Risikostreuung in Silber investiert zu bleiben.

Wie soll ich Silber kaufen?

Ich bin ein Freund von direktem Kauf von Silberbarren oder Münzen. Wertpapiere auf Silber (z.B. Derivate) in einem Wertpapierdepot erfüllen für den gewünschten Effekt. Kleinere Bestände können auch zuhause verwahrt werden, unterliegen aber dem Diebstahl- oder Verlustrisiko. Nicht zu empfehlen sind sehr kleine Größeneinheiten zu kaufen. Die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs ist hoch.

Obendrein gehen größere Mengen an Silber gleich ins Gewicht – ein Kilogramm kostet aktuell rund 720 Euro. Wer z.B. für einen Gegenwert von 25.000 Euro kaufen will bekommt dafür knapp 35 Kilo des Edelmetalls. Ein ganz schön großer Brocken, der diskret im Haus deponiert werden soll. Ich empfehle daher, größere Mengen in einem Sicherheitslager – am besten außerhalb der EU – zu verwahren. Hierfür bieten sich z.B. die Schweiz oder auch Kanada an. Anders als beim Kauf von Barren oder Münzen fällt hier auch keine Mehrwertsteuer an.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Sparpläne auf Silber. Damit kann auch mit kleineren Anlagebeträge (ab 50 Euro monatlich) begonnen werden, eine werthaltige Silberanlage aufzubauen.

Welche Vorteile bringt es mir, Silber physisch zu kaufen?

Silber Münzen kaufen

Viele Anleger kaufen Silber als Münzanlage

Alle Edelmetalle sind Wertspeicher. Als begrenzt verfügbare Güter unterliegen sie nicht, wie gedrucktes Papiergeld , dem Risiko, durch Währungsreformen oder Inflationen wertlos zu werden. Im Gegenteil, bei solchen Szenarien ist eine deutliche Preissteigerung zu erwarten. Im Vergleich zu Gold ist der Preis für Silber deutlich niedriger. Beliebte Münzen mit dem Gewicht einer Unze notieren aktuell bei gut 27 Euro. Diese Münzen könnten daher im Krisenfall (“kein Bargeld verfügbar”) auch zum Einkauf von Gütern des täglichen Bedarfs eingesetzt werden. Der goldene Krügerrand notiert aktuell bei 1.570 Euro – in dieser Größenordnung wird wohl kein Mensch zum einkaufen gehen.

Auch unterliegt Silber nicht – wie z.B. Wertpapiere – der Abgeltungsteuer. Kursgewinne können nach einer Haltedauer von mindestens einem Jahr steuerfrei vereinnahmt werden. Eine weiterer Vorteil ist die Anonymität des Edelmetalls. Viele Staaten sind hoffnungslos überschuldet. Nicht wenige Politiker (aber auch z.B. der IWF) fordern eine Vermögensabgabe von 10%, um die Staatshaushalte zu sanieren. Geld auf Konten oder Wertpapiere im Depot können bei der Umsetzung einer solchen Steuer (die übrigens in Artikel 14 unseres Grundgesetzes bereits vorgesehen ist) leicht eingezogen werden. Bei physischem Silber wird dies schon schwieriger.

Fazit

In wohl den meisten gut strukturierten Geldanlagen ist ein Anteil von 5% im physischen Silber sinnvoll. Die Chance von Kurssteigerung ist durchaus vorhanden, allerdings muss auch mit mitunter hohen Wertschwankungen wie in der Vergangenheit gerechnet werden. Unabhängig davon ist Silber als Edelmetall ein dauerhaftes und knappes Gut, das nicht inflationären Einflüssen wie Papiergeld unterliegt. Kommen Sie auf mich zu, wenn Sie sich überlegen Silber zu kaufen – ich berate Sie gerne!

Corona-Krise: Der große Crash

Allgäuer Wirtschaftsmagazin, Ausgabe Juni 2020

Was passiert, wenn unser Geld von heute auf morgen nichts mehr wert ist? Es sind unwahrscheinliche Szenarien, die Finanz­ experte Florian Herfurth von der Finanz­ boutique in Kempten durchspielt. Unwahr­ scheinlich, aber nicht unmöglich. Wir alle erinnern uns noch an das Griechenland von 2010 zurück. Als das Land kurz vor dem Staatsbankrott stand und die EU rettend einspringen musste, betrug die Staatsver­ schuldung gemessen am Bruttoinlands­ produkt über 140 Prozent. 2015 durften griechische Bürger nur noch maximal

60 Euro pro Tag am Geldautomaten abhe­ ben, weil dem Land das Bargeld ausging. Lange Schlangen verzweifelter Griechen bildeten sich vor den Banken – in den Nachrichten konnte es die ganze Welt mit­ erleben. Und heute, über ein Jahrzehnt nach der abgewendeten Staatspleite? Für 2020 wird eine Staatsverschuldung zwi­ schen 170 und 190 Prozent prognostiziert, eine deutliche Verschlechterung seit 2010. Doch Griechenland ist längst nicht das ein­ zige Land in der EU, das mit einer hohen Staatsverschuldung kämpft. Florian Herfurth rät:„Schützen Sie ihr diszipliniert angespar­tes Vermögen, indem Sie einen Anteil davon im Ausland verwahren.“

Sicherer Hafen außerhalb der EU

Wenn der erfahrene Finanzberater vom Ausland spricht, meint dieser EU-unabhängige Länder wie die Schweiz oder Liechtenstein. Denn neben Griechenland ist mit Italien, Spa- nien, Frankreich und vielen weiteren Ländern die Liste hochverschuldeter EU-Staaten lang – die aktuelle Coronakrise trägt ihren Teil zu einer weiteren Verschlechterung der ohnehin angespannten Lage bei. In der Schweiz liegt die Staatsverschuldung hingegen lediglich bei 40, in Liechtenstein sogar nur bei fünf Prozent.

Doch das sind längst nicht die einzigen Vorteile der beiden Länder. In Deutschland fällt im Konkursfall das von den Versicherungsnehmern in die Lebens- oder Rentenversicherung eingezahlte Vermögen in die Bilanz, das heißt, ist der Versicherer pleite, ist auch die mühsam angesparte Altersvorsorge für immer weg. Der Versicherte hat zwar eine Forderung gegenüber dem Versicherer, der diese im Insolvenzfall jedoch nicht bezahlt kann. „Das ist eine für viele unbekannte, aber reale Gefahr, denn das Gesetz wäre auf Seiten der Versicherungsgesellschaften. Mit dem Paragraphen 314 im Versicherungsaufsichtsgesetz gibt es eine rechtsgültige Regelung.

Ähnlich verhält es sich mit Zwangsabgaben in Ausnahmesituatio- nen. Die SPD forderte jüngst eine einmalige verpflichtende Abgabe von sieben Prozent ab einem Vermögen von 100.000 Euro. Die Gesetzesgrundlage für eine solche Forderung existiert schon heute“, erklärt Herfurth und ergänzt: „In der Schweiz und in Liechtenstein sind die Finanzprodukte wesentlich flexibler aufgestellt und das in Lebens- oder Rentenversicherungen eingezahlte Guthaben steht im Konkursfall immer demjenigen zu, der dieses eingezahlt hat. Deshalb ist es ratsam, über eine ergänzende Vermögenssicherung im Ausland nachzudenken. Unabhängig von den finanziellen Entwicklungen innerhalb der EU kann so im Notfall zusätzliche Liquidität generiert werden.“

Vertrauensvoller Ansprechpartner

Der Generationenbanker der Finanzboutique hat Verständnis dafür, dass die komplexe, kaum zu durchschauende Finanzwelt für Laien überfordernd sein kann. Wichtig sei es jedoch, bei teils existenziellen Entscheidungen über die eigene Vermögenssicherung nicht blind auf das eigene Halbwissen zu bauen, sondern einen unabhängigen Finanzexperten zurate zu ziehen. „Wer sich einen neuen Fernseher kauft, vergleicht aufwendig das Preis-Leistungs-Verhältnis sämtlicher Modelle.

Bei Finanzprodukten sollte jeder genauso akribisch vorgehen und nicht nur auf die Angebote der jahrzehntelangen Hausbank vertrauen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es auf dem freien Markt bessere als die hauseigenen Produkte gibt“, so Herfurth, der für seine Kunden in einem kostenlosen Erstgespräch eine Bestandsanalyse durchführt und prüft, wie breit das Risiko gestreut ist, um auch in Krisenzeiten sicher aufgestellt zu sein. Bei der Vermögenssicherung sollte keine wertvolle Zeit verloren werden, schließlich sei es keine Neuigkeit, dass die gesetzliche Absicherung allein im Alter nicht ausreichen werde, um den aktuellen Lebensstandard zu erhalten. „Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Zukunft. Diesen Weg müssen Sie nicht allein beschreiten“, versichert Florian Herfurth.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel aus dem Allgäuer Wirtschaftsmagazin:

Allgäuer Wirtschaftsmagazin Corona-Krise 20-06

 

Corona-Krise: welche Gefahren Ihnen nun drohen

Die von der deutschen Politik zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ergriffenen Maßnahmen wirken: die Ausbreitung des Virus wurde deutlich eingedämmt. Ist es jetzt Zeit zum aufatmen? Ich denke nein, denn die wirtschaftliche Katastrophe mit womöglich verehrenden Folgen für uns alle beginnt gerade.

Zwangsabgaben bereits gesetzlich möglich

Die SPD brachte sich bereits in Stellung und forderte eine einmalige Sondersteuer von 10% und mehr, um die massiv eingebrochenen Steuereinahmen bzw. Ausgaben zur Bekämpfung von Corona auszugleichen. Die gesetzliche Basis dazu ist im Art 14 des Grundgesetzes bereits vorhanden. Kanzlerin Merkel entgegnete, dass „Stand jetzt“ hierzu nichts geplant ist. Ich denke „Stand morgen“ sieht die Sache anders aus.

Italien ist pleite

Das nächste gravierende Problem stellen die italienischen Finanzen dar. Das Land war bereits vor der Krise mit 134% seines Bruttoinlandsprodukts verschuldet. Experten gehen davon aus, dass sich dies auf ca. 160% bis 180% erhöhen wird. Vergleichbare Werte hatte Griechenland, bevor 2010 die Staatschuldenkrise losbrach. Es führt kein Weg daran vorbei, als für Italien ein ähnliches Szenario einzuleiten.

Schuldenschnitte sehr wahrscheinlich

Als überzeugter Europäer bin ich dafür, unsere italienischen Partner und Freunde zu unterstützen. Allerdings nicht durch die geforderten Corona-Anleihen, was de facto eine Verallgemeinerung von Schulden wäre. Zielführend sind jene Maßnahmen, die damals auch Griechenland geholfen haben. Das bedeutet, dass Schulden gestrichen oder die Laufzeiten deutlich verlängert werden, was durch die Inflation ebenfalls einem Schuldenerlass gleichkommt.

Viele Anleger werden Geld verlieren

Das Problem ist, dass die meisten Menschen diese Staatsanleihen, sei es direkt oder indirekt über Fonds oder Versicherungen, besitzen. Wenn ein Schuldenschnitt von z.B. 50% kommt, bedeutet dies entsprechende Verluste. Dies betrifft jedoch nicht nur Italien, auch andere Staaten könnten betroffen sein, auch Unternehmen werden durch die Rezession insolvent werden und können ihre Schulden (in Form von Anleihen) nicht mehr zurückzahlen. Sie sind daher gut beraten, zeitnah Ihre Finanzen überprüfen und ggf. optimieren zu lassen.

Banken und Versicherungen unter Druck

Hiervon sind auch Banken und Versicherungen betroffen, die ebenfalls in diese Wertpapiere investiert haben. Viele Finanzdienstleister sind heute schon in Schwierigkeiten und werden durch diese Situation zusätzlich belastet. Auch Geldanleger können – ähnlich wie in der Zypern-Krise 2013 – Teile ihrer Gelder dadurch verlieren. Auch hier gilt es, alle Bank- und Versicherungsprodukte von einem Experten auf Stabilität hin überprüfen zu lassen.

Fazit

Es ist 5 vor 12 – handeln Sie jetzt, lassen Sie Ihre Finanzen prüfen und optimieren. Zum Schutz Ihres Vermögens sollten Sie konkrete Optimierungen vornehmen, um Zwangsabgaben, Auszahlverbote oder Kursverluste zu vermeiden. Als unabhängiger und freier Finanzberater mit knapp 30 Jahren Praxiserfahrung berate ich hierzu gerne. Ich verfüge über ein breites Netzwerk und kann Ihnen Anlageprodukte, Sachwerte, Banken und Versicherungen empfehlen, wo Ihr Geld auch heute noch gut und sicher aufgehoben ist.

Den gesamten Presseartikel können Sie hier lesen: Kreisbote Corona 2 20-05-23

Haben Sie Fragen? Ich berate Sie gerne – nehmen Sie mit Kontakt mit mir auf.

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Bild von Florian Herfurth 

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